Was wäre Weihnachten ohne den Weihnachtsmarkt? Glühwein und Mandelduft liegen in der Luft, Kettenkarussell und Losbude verlocken, Weihnachtslieder schallen durch die Lüfte… nichts spricht gegen den Besuch eines beschaulichen, traditionellen Weihnachtsmarktes. Doch wer mehr und mal etwas Außergewöhnliches geboten bekommen möchte, folgt den nicht mehr so geheimen Geheimtipps des Weihnachtsmannes:

Tipp 1: historischeR Weihnachtsmarkt auf der Wartburg

Hier gibt es ganz viel Kultur und weihnachtliche Stimmung in einem und der  Weihnachtsmarkt-Besuch wir zum besonderen Erlebnis! Die Wartburg im thüringischen Eisenach gehört seit 1999 zum UNESCO-Welterbe der Menschheit und bildet die Kulisse für den historischen Weihnachtsmarkt. Hier gibt es neben Mandeln und Bratäpfeln auch Kräuterfrauen, Kerzenzieher, Glasbläser, Gewandmeisterinnen, Laternenbauer, Seifensieder,Zinngießer, fahrende Händler und Steinmetze, die ihr altes Handwerk präsentieren. Fühlen Sie sich mit mittelalterlichem Speis und Trank, traditionellem Handwerk und einem Unterhaltungsprogramm mit Gauklern und Minnesängern mehrere Jahrhunderte zurückversetzt. Bummeln Sie durch die Stände, genießen Sie die Adventskonzerte an den Wochenenden und drücken Sie die Daumen für ein paar Schneeflocken. Denn dann entfaltet der Weihnachtsmarkt auf der Burg eine ganz besondere Atmosphäre in den historischen Mauern.

(Copyright: Wartburg-Stiftung)
(Copyright: Wartburg-Stiftung)

Termine 2016: an allen Adventswochenenden Samstag und Sonntag jeweils von 10:00 bis 19:00 Uhr

Weitere Informationen: www.wartburg.de

Tipp 2: Weihnachtsmarkt in der Fluweelengrot

Weihnachten mal unter Tage: Der Weihnachtsmarkt in der Fluweelengrotte am Fuße des Caubergs ist die bekannteste Weihnachtsveranstaltung der Niederlande. Jedes Jahr ab Mitte November bis zum 23. Dezember lässt der unterirdische Weihnachtsmarkt in der Fluweelenhöhle die Augen aller Weihnachtsfans heller leuchten. Die Fluweelengrot war ursprünglich ein prähistorischer Meeresboden. Später wurde hier durch die Steinmetze jahrhundertelang Kalksandstein für den Bau zahlreicher Häuser und Burgen gewonnen. Geblieben sind Wandmalereien, Skulpturen und geheime Unterschlüpfe, die dank der funkelnden Weihnachtsbeleuchtung noch imposanter und beeindruckender wirken.Die Finsternis der Höhle weicht einer gemütlichen Weihnachtsatmosphäre, täglich können Sie hier als Besucher passender Live-Musik lauschen. Verpassen Sie auf keinen Fall die unterirdische Kapelle aus dem 18. Jahrhundert! Für den Weihnachtsmarkt benötigen Sie ein Ticket, doch damit tun Sie Gutes: Alle Einnahmen erhält die Stiftung Burg von Valkenburg, um die Burgruine und Fluweelengrotte für die Öffentlichkeit  geöffnet zu halten.

(Copyright: Fluweelengrot)
(Copyright: Fluweelengrot)

Termine 2016: täglich geöffnet zwischen 18. November und 23.Dezember, 10:00 bis 19:00 Uhr, Freitag und Samstag bis 21:00 Uhr, am 23. Dezember nur bis 18:00 Uhr

Weitere Informationen: www.fluweelengrot.nl

Tipp 3: Santa Pauli – Hamburgs schärfster Weihnachtsmarkt

Hier ist die Weihnachtszeit keine stille Zeit! Jedes Jahr ab November findet mitten im Herzen St. Paulis der außergewöhnliche erotische Weihnachtsmarkt statt. Hier trifft traditionelles Weihnachtsambiente auf St. Pauli Entertainment: „When […] we all a Glühwein need, then you know, es ist soweit: she is there, the Weihnachtszeit!“

Hier treffen konventionelle Weihnachtstraditionen auf  und frivoles Kiezleben: Neben Glühwein- und Mandelständen für den allgemein beliebten winterlichen Trink- und Essmarathon erwarten Sie hier auch erotische Geschenkideen und frivole Lebkuchenherzen. Jede Menge sexy Engel, knackige Wichtel, Live-Musik und Varieté sorgen für ein Programm mit hohem Unterhaltungswert und immer gute Stimmung. Wem das alles noch nicht heiß genug war in der kalten Jahreszeit, kann sogar ganz standesgemäß Strip-Shows im Erotikzelt besuchen. Nach einem Besuch des Santa Pauli könnte die weihnachtliche Bescherung recht betörend ausfallen. Aber einen Besuch ist das bunte Treiben auf jeden Fall wert!

(Copyright: SPIELBUDENPLATZ via Flickr)
(Copyright: SPIELBUDENPLATZ via Flickr)

Termine 2016: täglich 17. November bis 23. Dezember, Mo-Mi 16:00-23:00 Uhr, Do 16:00-24:00 Uhr, Fr und Sa 13:00-1:00 Uhr, So 13:00- 23:00 Uhr

Weitere Informationen: www.spielbudenplatz.eu

Tipp 4: Holy Heimat! Berlins urbaner Weihnachtsmarkt für foodies

Der Weihnachtsmarkt ist dem namen nach gar keiner: „Festival der Winterzeit“ nennen die Veranstalter den bunten Mix aus kulinarischen Verlockungen, zentraler Eislaufbahn, Design-Ständen und abwechslungsreichem Programm. In einer Multikulti-Stadt wie Berlin eine schöne Geste. Flanieren Sie durch das Winterdorf und entdecken Sie, wofür die Neue Heimat auch den Rest des Jahres in der Hautstadt bekannt ist: hochwertiges Streetfood aus aller Welt! Schlemmen Sie sich durch die spezielle Weihnachts-Selektion an Hütten und Foodtrucks mit vegetarischen und veganen Highlights, europäischem sowie asiatischem Streetfood. Dazu gibt es heiße Wintercocktails, Feuerzangenbowle und natürlich Glühwein satt. Ganz nebenbei kaufen Sie entspannt einmalige Weihnachtgeschenke an den Ständen Berliner Designer. Neben Shopping und Essen gibt es auch ganz viel Kultur: Live-Musik von Jazz über Klassik bis Pop, DJs, Performance, Kleinkunst und ein eigenes Kinderzelt mit Puppentheater, Märchenerzählungen, und vielen Aktionen zum Mitmachen.Wenn Sie wissen wollen, wie das junge, kreative Berlin Weihnachten feiert, sind Sie hier genau richtig.

(Copyright: Joao Ramos via Flickr)
(Copyright: Joao Ramos via Flickr)

Termine 2016: 24. November bis 23. Dezember, immer Do bis So: Do/Fr ab 16 Uhr, Sa/So ab 11 Uhr

Weitere Informationen: www.holyheimat.com

Tipp 5: Weihnachten 365 Tage im jahr: im deutschen Weihnachtsmuseum

Wem das alles nicht genug ist und wer am liebsten das ganze Jahr über Weihnachten feiern möchte, macht sich am besten auf nach Rothenburg ob der Tauber zum Deutschen Weihnachtsmuseum. Hier leuchten die Augen des Weihnachtsfans mit den Christbaumkugeln um die Wette. Auf einer Ausstellungsfläche von 250qm kann der Besucher in die Geschichte des traditionellen Weihnachtsfestes und die dazugehörige Atmosphäre eintauchen. Klassiker und Raritäten, vor allem aus den Jahren 1870 bis 1950 werden hier präsentiert. In der ganzjährig geöffneten Ausstellung staunt man über pittoreske Weihnachtsmänner, Nussknacker, Christbäume aus verschiedenen Materialien und Krippen.Dabei erwarten Sie einige Überraschungen: Wussten Sie, dass es früher neben dem Weihnachtsbaum auch einen Adventsbaum gab? Oder dass einst der 6.12. der Höhepunkt der Weihnachtszeit war? Ein Besuch  im schönen Frankenland und der Blick hinter die Kulissen des Weihnachtsfestes lohnen sich, denn hier spüren Sie den Zauber der Weihnacht das ganze Jahr über.

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Termine 2016: 1. April bis 23. Dezember täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet, verkürzte Öffnungszeiten an den Feiertagen

Weitere Informationen: www.weihnachtsmuseum.de

Kennen sie auch einen aussergewöhnlichen Weihnachtsmarkt? Wir freuen uns über ihre Kommentare!

Es gibt 1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. Der Wald Weihnachtsmarkt auf dem Landgut Krumme in 46342 Velen. Er verwandelt sich abends in ein Lichtermeer und es gibt 150 außergewöhnliche Stände von Kunsthandwerk bis Delikatessen.

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