Wenn ich HRS-Business-Held 2016 werde, dann …“ – so wetteten 25 Teilnehmer bei unserer Challenge der Business-Helden 2016. Die Herausforderung: Bei Gewinn des Wettbewerbs muss der Wetteinsatz umgesetzt werden. Von sozial engagierten über sportliche bis hin zu unterhaltsamen Ideen war alles dabei; etwa ein Heiratsantrag, eine Fahrradtour für Flüchtlinge oder ein Halbmarathon. Welche der Gewinnerwetten wurde bereits umgesetzt? Wir stellen die ersten Einlösungen hier nach und nach vor.

GEWINNER CLAUS SCHMIDT WETTETE: „ICH WERDE JEDEN TAG EIN FOTO VON MIR IM LIEGEN MACHEN“

Unser Gewinner Claus Schmidt hat wochenlang täglich ein Foto von sich im Liegen gemacht, egal wo er gerade beruflich unterwegs war. Dabei bewies er einigen Mut, etwa wenn er sich 30 Sekunden lang mitten in der Pariser Metro auf den Fußboden legte oder auf einem Ausflugsboot einfach mal die Froschperspektive wählte. Hier zunächst sein Wetteinsatz:

Einige Highlights seiner Wette finden Sie in der Galerie; die gesamte Foto-Übersicht gibt es auf seiner Gewinnerseite.

Gewinner Andreas Buchheim wettete: „Ich werde die Düsseldorfer Tafeln einen Tag lang unterstützen.“

Unser Kunde Andreas  Buchheim hat einen Tag lang Essen in der Armenküche in der Düsseldorfer Altstadt ausgeteilt. Wir haben mit ihm gesprochen, wie er diesen Tag und die außergewöhnliche Arbeit der Altstadt-Armenküche e.V. erlebt hat.Aber hier zur nächst einmal nochmal sein Wetteinsatz:

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Langeweile kam bei der Arbeit in der Armenküche nicht auf.

Unterwegs: Andreas, erzähl uns ein bisschen von deinem Tag, was waren deine ersten Eindrücke?

Andreas: Um halb zehn war ich pünktlich am Rathaus in Düsseldorf. Dort ist die Altstadt-Armenküche e.V. ansässig und wird auch das Essen ausgegeben. Nachdem ich alle begrüßt hatte ging es auch schon los. Christian, einer der Köche, und ich gingen in die jahrhundertalten Keller des Rathauses und besorgten die Zutaten, wie Kartoffeln, Speck, Fleisch, Nudeln. Und das natürlich kiloweise. So bekam ich direkt einen Einblick in die Örtlichkeiten. Als ich zurückkam durfte ich mir eine Schürze aussuchen und dann ging es daran 10 Kilo Kartoffeln zu schälen.

Unterwegs: Hast du den ganzen Tag mit angepackt? Das war sicher anders als der normale Reisealltag in deinem Beruf?

Andreas: Oh ja, bei sämtlichen Tätigkeiten, auch beim Tische decken, der Essensausgabe, dem Geschirrspülen. Langeweile kam hier nicht wirklich auf, da zusätzlich nach dem Essen in der Pfanne geschaut und die Leute bedient werden mussten. Für 50 Cent pro Essen darf jeder so viel nehmen wie er möchte und sich dann auch einen Nachschlag holen.

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In der Armenküche wird jede helfende Hand wohlwollend begrüßt.

 

Unterwegs: Was hat dich am meisten beeindruckt, Andreas?

Andreas: Es kamen fast 100 Leute in zwei Stunden Essensausgabe und ob Hartz IV-Empfänger, Obdachlose, Alkoholiker oder Drogensüchtige, die Dankbarkeit für kleines Geld eine warme Mahlzeit zu bekommen konnte man in den Augen der Gäste sehen. Jeder wusste sich zu benehmen und teilweise brachten sie die gebrauchten Teller oder Gläser bis an die Küche, um uns die Arbeit abzunehmen.

Unterwegs: Wenn du den Tag Revue passieren lässt, was hat er dich Tag gelehrt?

Andreas: Die Armenküche besteht aus zwei Festangestellten, die ausschließlich durch Spenden bezahlt werden, sowie drei bis vier Ehrenämtlern. Auch die Speisen werden ausschließlich durch Spenden finanziert. Wirklich eine tolle Sacandreas-buchheim-3he, die ich einen Tag lang begleiten durfte. Eine fantastische Erfahrung, die mich schon immer interessiert hat. Den größten Respekt verdienen die Leute, die ehrenamtlich ihre Freizeit opfern, um anderen zu helfen. Das sind die wirklichen Helden im Leben. Wenn man dieses tolle Projekt unterstützen will, dann sollte man sich einmal deren Website www.armenkueche.de anschauen. Die Menschen dort freuen sich über jede Unterstützung und jede Spende.

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