Anlässlich jüngster Terroranschläge in Brüssel, Istanbul und Paris setzen sich immer mehr Geschäftsreisende kritisch mit der Sicherheit ihrer Reisepläne auseinander. Wir erklären, welche Ratschläge Sie bei Terrorgefahr beachten sollten.

Terrorgefahr: Es ist die gefühlte Unsicherheit, die wächst

Tourismusexperten sind sich einig: Durch die sich häufenden, medial stark diskutierten Anschläge der jüngsten Geschichte, ist es vor allem die subjektiv empfundene Unsicherheit, die in den Menschen wächst. Doch wie stark beeinflusst die Angst vor einem Terroranschlag eigentlich unser Reiseverhalten und die Art und Weise, wie wir unsere Geschäftsbeziehungen führen? Eine kurz nach den Anschlägen in Paris und Istanbul durchgeführte Erhebung von HRS zeigt, dass Buchungsrückgänge und Stornierungen für die betroffenen Regionen nur am Folgetag der Unglücke relevant waren. Die Botschaft: Reisende wollen sich nicht der Angst vor einer terroristischen Gefahr ergeben und Terroristen damit die Genugtuung überlassen, die Freiheit der Menschen durch die schrecklichen Taten beschnitten zu haben.

Planen Sie gut und behalten Sie einen kühlen Kopf Trotz Terror

Rational ist es vielen bewusst – die statistische Wahrscheinlichkeit, in einem Verkehrsunfall Schaden zu nehmen, ist um ein Vielfaches höher als die, einem terroristischen Akt zum Opfer zu fallen. Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden dennoch eindringlich, sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden. Damit Sie sich trotz einer grundsätzlich erhöhten Alarmbereitschaft und Gefahrenwahrnehmung vieler Großstädte bestmöglich auf Ihre Geschäftsreise vorbereiten können oder im Falle von Anschlägen optimal reagieren können, haben wir die folgenden Tipps für Sie zusammengestellt.

Setzen Sie bei Anschlägen und Reisewarnungen auf Videokonferenzen

Manchmal ist aus unternehmensstrategischer Sicht der Austausch mit Kunden und Geschäftspartnern in Ländern, die vom Terror akut bedroht sind und für die Reisewarnungen vorliegen, unerlässlich. In diesem Fall macht es Sinn, sich moderne Videotechnologien zunutze zu machen. Professionelle Konferenzsysteme bieten neben einer sehr guten Bild- und Tonqualität vor allem ein hohes Maß an Sicherheit. Ist ein Face-to-Face-Meeting etwa aufgrund der Unterzeichnung wichtiger Verträge unverzichtbar, sollte man die Geschäftspartner im Zweifel lieber einfliegen zu lassen, um sich selbst keinem erhöhten Risiko auszusetzen. Wenn Sie Ihr nächstes Strategie-Meeting planen, kann vielleicht auch ein tolles Hotel im Allgäu die richtige Wahl sein. Gerade in ländlichen Regionen gehen Experten davon aus, dass die Terrorgefahr aufgrund mangelnder öffentlicher Aufmerksamkeit besonders gering ist.

Beachten Sie die Warnungen des Auswärtigen Amtes

Spätestens nach den jüngsten Terroranschlägen mitten in Europa ist klar, dass es eine absolute Sicherheit nicht gibt. Und doch sind einige Orte stärker bedroht als andere. Das Auswärtige Amt schreibt dazu auf seiner Webseite: „Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.“ Wo immer möglich, sollten Geschäftsreisende entsprechende Stätten meiden, insbesondere wenn in der bereisten Region Terrororganisationen bereits wiederholt aktiv waren oder die Terroristen bekanntermaßen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen. Im Zweifel lohnt es sich, öffentliche Verkehrsmittel zu meiden und lieber mit dem Taxi unterwegs zu sein. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Hier noch einmal alle Tipps auf einen Blick:

HRS Checkliste Geschaeftsreisen bei Terroranschlaegen

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