Shiatsu, Hamam oder Ayurveda? Was ist das eigentlich? Damit Sie bei Ihrem nächsten Wellness-Erlebnis richtig entspannen können, erfahren Sie hier das Wichtigste für ein Rundum-Wohlgefühl.

So werden Sie Wellness-Profi

Viele Leute schrecken vor den unbekannten, oft unaussprechlichen Begriffen und Anwendungen aus der Wellness-Welt zurück. Trauen Sie sich ruhig etwas auszuprobieren! Ihr Körper und Geist werden es Ihnen danken. Für einen einfachen Einstieg erklären wir hier die gängisten Begriffe rund ums Relaxen und Wohlfühlen. So wird Ihr nächster Besuch im Wellness-Paradies ganz entspannt.

Was Bedeutet Wellness überhaupt?

Unter dem Begriff Wellness werden Anwendungen, Behandlungs- und Entspannungsmethoden, die das persönliche Wohlbefinden unter dem ganzheitlichen Aspekt des Einklangs von Körper, Geist und Seele fördern, zusammengefasst. Westliche Kur-Tradition verbindet sich mit fernöstlichen Lehren vom Menschen, erweitert durch kosmetische und esoterische Aspekte.

Die HRS Deal Scouts Bettina & Manuel lieben Wellness
Entspannung pur!

welLness VON A-Z: Die Gängigsten Begriffe einfach erklärt

  • Akupressur

Lösung von Energieblockaden und Verspannungen durch sanfte Druckmassage. Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

  • Algenbehandlung

Eine Körperpackung aus Meeresalgen. Die Wirkstoffe fördern den Stoffwechsel, wirken entschlackend und regulieren den Feuchtigkeitshaushalt der Haut.

  • Aqua-Wellness, Aqua-Fitness, Aqua-Jogging, Aqua-Balancing, Aqua-Aerobic

Widerstand und Auftrieb des Wassers werden zur Stärkung der Muskulatur genutzt, gleichzeitig werden dabei Sehnen und Gelenke geschont. Der Wasserdruck vertieft und intensiviert die Atmung. Muskeltraining durch Erhöhung des Widerstands, Krafttraining mit Gewichten, Konditionstraining mit Musik.

  • Aromatherapie

Nutzt die Wirkung ätherischer Öle zur Anregung und Entspannung. Die Duftstoffe werden aus den Blüten, Blättern und Wurzeln der Pflanzen gewonnen und bei Bädern, Massagen und Packungen über Haut und Atmung aufgenommen. Vorher sollte geprüft werden, ob gegen bestimmte Stoffe eine Allergie besteht.

  • Ayurveda

Ganzheitliche Lehre des Vorbeugens und Heilens, altindisch „Wissen vom Leben“.
Nach der Lehre von den Eigenschaften eines Menschen, die seinen Konstitutionstyp bestimmen sollen, wird vor Beginn der Anwendungen eine gründliche Diagnose vorgenommen. Das Ergebnis bestimmt die Auswahl der Anwendungen wie Reinigungskuren, Ölbehandlungen, Ölmassagen, Meditation und vieles mehr.
Der Mensch soll nach ayurvedischem Prinzip mit seiner Umwelt im Gleichgewicht gehalten werden. Ungleichgewicht = Krankheit soll vermieden werden. Das Ziel ist die Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung der persönlichen Balance in allen Lebensbereichen.

  • Bach-Blütentherapie

Homöopathische Methode zur Wiederherstellung des psychischen und psychosomatischen Gleichgewichts. Nach persönlicher Situationsanalyse wird die Mischung aus Blütenessenzen bestimmt, durch deren Einnahme negative Gefühle harmonisiert und das seelische Gleichgewicht wiederhergestellt werden soll (nach E. Bach).

  • Balneo-Therapie

Bädertherapie. Bezeichnet die Anwendung aller sogenannten Kurmittel, die vorwiegend ein Merkmal von Kurorten sind wie Heilquellen (Schwefel), Heilstollen, Heilerde (Fango), Heilgasen usw. Anwendungen sind z. B. Trinkkuren, Hydrotherapie, Kneipp-Kuren usw.

  • Bikram-Yoga

Schwitz-Yoga. In einem auf min 32°C aufgeheizten Raum, die Muskulatur entspannt schneller und lässt stärkeres Dehnen zu (nach Bikram Choudhury).

  • Bindegewebsmassage

Spezielle -Massage (leicher Druck über die Fingerkuppen) zur positiven Beeinflussung der Organfunktionen. Man nimmt an, dass sich bei Organerkrankungen Spannungsveränderungen im lockeren Bindegewebe der Unterhaut zeigen, die festgestellt und durch die Massage ausgeglichen werden sollen.

  • Bio-Lifting

Kosmetische (nicht chirurgische) Maßnahmen zur Regenerierung der Gesichtshaut. Sie soll dadurch glatter und elastischer werden.

  • Blütenbad

Mit Blütenblättern angereichertes, angenehm temperiertes Bad (37°C Körpertemperatur) zur Belebung oder Beruhigung.

  • Body-Wrapping

Körperwickel mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen. Zur Verbesserung der Durchblutung und zur Straffung der Haut.

  • Brainlight-Synchro-Studio

Über Kopfhörer und eine Spezialbrille werden Geräusche und Lichteffekte ausgesendet, die auf die Gehirnfrequenzen einwirken. Führt zu Beruhigung und Entspannung bis in einen fast meditativen Zustand.

  • Chi-Ball

Mit verschiedenen Aromen getränkter Ball. Verbindung von fernöstlichen und westlichen Gymnastik- und Entspannungsmethoden.

  • Cleopatra-Bad

In vorgewärmten Tüchern, die mit Milch und ätherischen Ölen getränkt sind, ruht und entspannt man auf einem Wasserbett oder einer speziellen, weichen Liege. Pflegt insbesondere auch die strapazierte Haut.

  • Creme-Öl-Bad

Creme-Öl wird auf die Haut aufgetragen. Danach wird man in Folie eingewickelt und ins Wasser gelegt, die Bestandteile des Öls werden so von der Haut besser aufgenommen. Das Gefühl des Schwebens im permanent temperierten Wasser vermittelt ein hohes Maß der Entspannung.

  • Dampfbad

Schwitzen durch Wasserdampf bei unterschiedlichen Temperaturen zwischen 35° und 60°C. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei fast 100%. Reinigt die Haut, entspannt Nerven und Muskeln.

Varianten des Dampfbades sind z. B. Irisch-römisches Dampfbad: Man hält sich nacheinander in unterschiedlich warmem (Heißluft) und feuchten (Dampf) Räumen auf, bei Temperaturen zwischen 40° und 70°C. Im klassisch-römischen Bad galt die Reihenfolge: Tepidarium, Kaldarium, Lakonium, Frigidarium.
Russisch-türkisches Dampfbad: Heißlufträume auf verschiedenen Ebenen.
Russisch-römisches Dampfbad: verschiedene Räume mit unterschiedlichen Temperaturen.

  • Edelsteintherapie

Edelsteinen werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Die Schwingungen dieser Edelsteine sollen sich auf den Menschen übertragen, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Dazu werden vom Therapeuten entlang den Energiezentren des Körpers (Chakren) Edelsteine aufgelegt.

  • Eisgrotte

Abreibungen mit gestoßenem Eis, Kaltwassergüsse oder andere Kältereize zur Förderung der Durchblutung.

  • Floating / Schwebebad

In einer großen Badewanne, oben offen oder wie ein überwölbter Tank, ist dem Wasser eine hohe Salzkonzentration beigefügt. Das körperwarme Wasser lässt den Körper schweben (Totes-Meer-Effekt). Völlig abgeschirmt von der Außenwelt tritt bei absoluter Stille oder auch bei Licht und entsprechender Musik eine wirkungsvolle Tiefenentspannung ein.

  • Frigidarium

Im klassischen römischen Bad der Abkühlraum, auch mit Kaltwasserbecken, zur Revitalisierung nach einem längeren Aufenthalt in Warmräumen. Heute ein Raum mit variantenreichen Duschen für unterschiedliche, vitalisierende Sprüharten. Es gibt Massagedüsen, warme Tropenregen, kalte Sprühnebel und weitere Duscharten. Anregung des Kreislaufs durch Temperaturwechsel.

  • Hamam

Türkischer Bade-, Schwitz- und Pflegeraum (ca. 50 °C, hohe Luftfeuchtigkeit), in dem der Gast auch eingeseift, gebürstet und massiert wird. Wasserdampf, exotische Düfte und die angenehme Wärme erhöhen das Vergnügen.

  • Heubad

Getrocknetes Gras wird mit Heilkräutern angereichert. Man liegt auf einem Wasserbett und wird mit Heu umwickelt. Die langsame Erwärmung setzt ätherische Öle frei. Entspannt und ist wohltuend für den Kreislauf.

  • Heilerde-Therapie

Heilerde wie Lehm oder Meeresschlick werden mit Wasser zu einem Brei verrührt, der auf Gesicht und Körper aufgetragen wird. Zur Straffung des Bindegewebes und zur milden Entschlackung.

  • Hydrotherapie

Wasseranwendungen zur Anregung von Stoffwechsel und Kreislauf, zur Stärkung des Immunsystems und zur Schmerzlinderung. Von milden Reizen wie Abreibungen und Wassertreten über stärkere Reize wie Sitz- und Halbbäder bis zu Überwärmungsbädern und kalten und heißen Wassergüssen.

  • Kaldarium

Römisches Schwitzbad. Wände und Bänke des Raumes strahlen eine gleichmäßige Wärme von 40 bis 50° C ab, die Luftfeuchtigkeit beträgt fast 100%. Kreislaufschonend. Die Muskulatur entspannt sich, Duftessenzen regen an und wirken auf die Atemwege. Auch als Vorbereitungsraum für die heißere, trockene Sauna.

  • Klangschalenmassage

Schalen verschiedener Größe und Legierung werden auf den Körper gelegt und erzeugen beim Anschlagen unterschiedliche Töne. Die Schwingungen übertragen sich auf Körper und Geist, beruhigen, entspannen und setzen positive Energie frei.

  • Körper-Peeling

Ganzkörpermassage, bei der der Körper mit grobkörnigen Substanzen abgerieben wird. Fördert den Stoffwechsel, die Durchblutung und regeniert die Haut.

  • La-Stone- / Lavastone-Therapie

Eine große Anzahl von auf ca. 50° C aufgeheizten, rundgeschliffenen Basalt- / Lavasteinen wird auf die Energiezentren des Körpers gelegt. Die mit den Händen sowie heißen und zusätzlich auch eiskalten Marmorsteinen ausgeführte Massage des Körpers, auf dem Duftöle verteilt sind, führt zu tiefer Entspannung. Der Heiß-Kalt-Reiz stimuliert zusätzlich und lockert die Muskeln.

  • Lakonium

Vollständig gefliester, trockener Schwitzraum mit ca. 55° – 65°C. Der Körper erhitzt sich nach kurzer Zeit, durch starkes Schwitzen werden Giftstoffe ausgeschieden. Im Gegensatz zur Sauna weniger kreislaufbelastend.

  • Liquid Sound

Bad in körperwarmem Salzwasser, dazu farbiges Licht, Klänge, auch Bildprojektionen. Diese Art der Entspannung soll zu einem meditationsähnlichen Zustand führen.

  • Lomi Lomi

Sanfte Hawai-Massage durch einen oder mehrere Masseure. Streichbewegungen mit Händen und Ellenbogen über Rücken und Bauch. Unter exotischen Blütendüften und Heilgesängen wird man in die Entspannung geschaukelt.

  • Lymphdrainage

Großflächige Streichbewegungen ohne Druck sollen die Gewebeflüssigkeit zur Körpermitte transportieren, um das Lymphsystem des Körpers zu stimulieren und vorhandene Stauungen oder Schwellungen abzubauen.

  • Marmapunkt- / Reflexpunkt-Massage

Ganzkörperölmassage nach der indischen Ayurveda-Lehre. Danach gibt es eine große Anzahl von Körperstellen, an denen sich die Energiebahnen kreuzen (Marma-, Reflexpunkte). Hier vorhandene Blockierungen führen zu Beeinträchtigungen des Organismus, die durch diese Massage gelöst werden sollen. Stärkt das allgemeine Wohlbefinden.

  • Meridian-Massage

Meridiane sind nach chinesischer und japanischer Lehre die Bahnen, auf denen die Lebensenergie durch den Körper fließt. Entsprechend erfolgt diese Massage, um Blockaden aufzuspüren und aufzulösen. Bestandteil der TCM.

  • Moorbad

Bei einem Moorbad wird auf die natürlichen Heilkräfte des Naturmoors vertraut. Eine Badewanne wird gefüllt mit Naturmoor und man legt sich ohne Bekleidung oder mit speziell dafür vorgesehener Einmalkeidung hinein. Bikini oder Badehose sollten hierbei nicht getragen werden, da das Moor das Material schädigen kann. Das Moor empfinden viele beim ersten Kontakt etwas unangenehm aber liegt man einmal drin, gewöhnt man sich schnell an das Gefühl. Eine interessante Erfahrung mit sofort spürbarer Wirkung! Das Moorbad soll vor allem bei Gelenkschmerzen, Rheuma und Erkrankungen der Wirbelsäule helfen. Man fühlt sich nach dem Moorbad vor allem gut durchblutet, was wohl an der Wärme liegt, die tief in die Muskeln und Organe eindringt.

HRS Deal Scout Manuel im Moorbad
Entspannung im Moorbad
  • Musik-Lichtbad

Ein Musik-Lichtbad ist ein Geheimtipp für all, die vom Alltagsstress geplagt sind und selten zur Ruhe kommen.Hierbei entspannen Sie mit allen Sinnen: Lauschen Sie der leisen Unterwassermusik und genießen Sie die Lichtspiele mit unterschiedlichen Farben. Dabei sollte man sich am besten auf den Rücken legen und die Ohren unter der Wasseroberfläche halten. So kann man sich treiben lassen und die entspannende wirkung auf Körper uns Seele genießen.

  • Nachtkerzenöl-Cremebad

Ganzkörperbehandlung mit einer Creme auf Basis dieser subtropischen Pflanze. Die Creme wird auf den individuellen Hauttyp abgestimmt und frisch zubereitet.

  • Rasulbad / Rhassoul-Bad

Ganzkörperpeeling aus verschiedenen Schlämmen, die man auf dem Körper verteilt. Der orientalische Rasulraum ist angenehm warm, die Luftfeuchtigkeit gering. Sie wird erhöht durch Dampfschübe, die mit Kräuterzusätzen angereichert sind und den Raum „beduften“. Man reibt sich leicht mit dem Schlamm ein, der Spannungszustand der Muskeln und der Stoffwechsel werden angeregt, das Bindegewebe wird gefestigt. Nach einem sanften Tropenregen wird der Körper zum Abschluß eingecremt.

  • Reflexzonenmassage

Druckmassage von Nervenpunkten (Reflexzonen), vor allem an Füßen und Händen, mit direkter Verbindung zu Organen und Muskeln. Durch die Reizung dieser Zonen soll eine bessere Durchblutung der jeweiligen Organe erreicht und Störungen behoben werden. Wirkt anregend und belebend auf den ganzen Körper.

  • Sanarium

Sauna mit einer Temperatur von milden 60 °C. Fördert die Durchblutung, löst Muskelverspannungen, unterstützt das Wohlbefinden.

  • Sauna / Finnische Sauna

Finnisch: Raum aus Holz. Klassische Trockensauna, ca. 85 – 95 °C, geringe Luftfeuchtigkeit. Starkes Schwitzen entschlackt den Körper. Wasseraufgüsse, die mit verschiedenen Aromen angereichert werden, entfalten eine intensive Wirkung auf die Atemwege. Der extreme Wechsel zwischen Aufheizen und Abkühlen des Körpers erhöht die Widerstandskraft.

  • Sauna / Biosauna

Finnische Sauna mit einer Raumtemperatur von nur 55 °C bei geringer Luftfeuchtigkeit. Kreislaufschonend.

  • Shiatsu

Japanische Art der Akupressur. Massage durch kreisende Bewegungen bei sanftem Druck (shi = Finger, atsu = Druck) auf die Schmerz- und Akupunkturpunkte oder entlang der Meridiane. Gestaute Energie wird gelöst und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden angeregt.

  • Tecaldarium

Klassisches römisches Bad, in dem man schwitzt und sich entspannt. Die Wärme wird vom gesamten Raum, von Steinwänden und Bänken abgestrahlt.

  • Tepidarium

Ein auf 40°C erwärmter Raum, in dem man sich, z.B. zwischen Saunagängen, ausruhen kann.

  • Thai-Massage

Massage mit uralter Tradition, die den Energiebahnen des Körpers folgt. Die verwendete Technik der Akupressur lockert und dehnt die Muskeln, Verhärtungen werden abgebaut.

  • Vinotherapie

Traubentresterbehandlung. Nutzt die Inhaltsstoffe von Traubenkernen zur Pflege der Haut in Form von Trestergesichtspackungen, Traubenkern-Peelings, Traubenkernölmassagen usw.

  • Wata

Wasser-Tanzen. Bewegungstherapie über und unter Wasser. Vom Therapeuten geführte Bewegungsabläufe von Dehnung, Beugung, Streckung, mit schwingenden Bewegungen auch vollständig unter Wasser. Ruft ein Gefühl der Schwerelosigkeit und Entspannung hervor.

  • Watsu

Wasser-Shiatsu. Verbindet Shiatsu-Elemente (Massage durch Fingerdruck) mit gelenkschonender Muskeldehnung in warmem Wasser. Man wird auf zwei Händen durch das Wasser getragen, gedehnt, massiert und bewegt. Baut Stress ab, erhöht das Körpergefühl und entspannt (nach H. Dull).

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Was davon haben Sie bereits ausprobiert? Teilen Sie Ihre Erfahrung und  helfen Sie anderen beim Relaxen!

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